DEKA Algarve

DEKA Algarve 

Deutschsprachige Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde im Algarve.

Unsere Gottesdienste finden in der Capela de Nossa Senhora da Encarnação in Carvoeiro statt.

Wegen des Lockdowns können wir Präsensgotttesdienste wahrscheinlich erst wieder nach dem Osterfest am 4. April feiern

       Kapelle Innen

 Sie können unsere Gottesdienste auf dieser Webseite unter der Rubrik 'Gedankensplitter' verfolgen. 

Gott segne Sie und behüte Sie!

Porta patet, cor magis 

(Die Tür ist offen, unser Herz noch mehr) 

 

 Die Monatslosung für den März 2021 steht beim Evangelisten Lukas (19,40)

Ich sage euch: Wo diese schweigen, werden die Steine krächzen.

Λέγω ὑμῖν, ἐὰν οὗτοι σιωπήσουσιν, οἱ λίθοι κράξουσιν.

Digo-vos que, se estes se calarem, as próprias pedras clamarão

(mehr Gedanken dazu finden zu unter der Rubrik Gedankensplitter oder hier: Monatslosung)

 

 

Weltgebetstag 5. März 2021

 

Kennen Sie den Inselstaat Vanuatu im Pazifik? Er besteht aus 83 Inseln, meist vulkanischen Ursprungs. Am 3. Mai 1606 erreichte der Portugiese Pedro Fernandes de Quiros die Inselgruppe und nannte die entdeckte Insel Espirito Santo. Bis 1980 stand die Inselgruppe unter französischer und britischer Verwaltung.

Die Texte des Weltgebetstages 2021 wurden von Frauen aus Vanuatu verfasst. Felsenfester Grund für alles Handeln sollten Jesu Worte sein. „Worauf bauen wir?“, ist ihr Motto (Matthäus 7, 24- 27). Denn nur das Haus, das auf festem Grund stehe, würden Stürme nicht einreißen, heißt es in der Bibelstelle bei Matthäus. Dabei gilt es Hören und Handeln in Einklang zu bringen: „Wo wir Gottes Wort hören und danach handeln, wird das Reich Gottes Wirklichkeit. Wo wir uns daran orientieren, haben wir ein festes Fundament – wie der kluge Mensch im biblischen Text. Unser Handeln ist entscheidend“, sagen die Frauen in ihrem Gottesdienst. Eine Haltung, die in Vanuatu wegen des Klimawandels verfolgt wird. Denn die 83 Inseln im pazifischen Ozean sind vom Klimawandel betroffen, wie kein anderes Land, und das, obwohl es keine Industrienation ist und auch sonst kaum CO2 ausstößt. Die Menschen dort sind Opfer unserer Lebenshaltung. Die steigenden Wassertemperaturen gefährden Fische und Korallen. Durch deren Absterben treffen die Wellen mit Wucht auf die Inseln und tragen sie Stück für Stück ab. Stei­gende Temperaturen und veränderte Regenmuster lassen Früchte nicht mehr wachsen wie früher. Nicht nur der Meeresspiegel steigt, sondern auch die tropischen Wirbel­stürme werden stärker. 2015 zerstörte der Zyklon Pam einen Großteil der Inseln, 24 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Sturm. Seit 2019 gilt in Vanuatu ein striktes Plastikverbot. Die Nutzung von Plastiktüten, Trinkhalmen und Styropor ist verboten. Wer dagegen verstößt muss mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen. Nicht alles in dem Land ist so vorbildlich. So sitzt im Parlament keine einzige Frau, obwohl sich 15 im Jahr 2020 zur Wahl stellten. Männer- und Frauenrollen sind klar definiert. Frauen sollen sich um das Essen, die Kinder und die Pflege der Alten kümmern. Auf sogenannten Mammas-Märkten ver­kaufen viele Frauen das, was sie erwirtschaften können: Gemüse, Obst, gekochtes Essen und einfache Näharbeiten. So tragen sie einen Großteil zum Familieneinkommen bei. Aber Entscheidungen treffen die Männer, denen sich Frauen traditionell unterordnen müssen. Die Zahl der Gewalt gegenüber Frauen ist sehr hoch. Mit seiner Projektarbeit unterstützt der Weltgebetstag Frauen und Mädchen auch auf Vanuatu. Dort lernen sie sich eine Stimme zu verschaffen, damit ihre Sichtweisen und Probleme wahrgenommen werden. Auch hier in Deutschland will der Weltgebetstag 2021 für das Klima und die Rechte der Frauen tätig werden. Deutschland werden rund um den 5. März 2021 hunderttausende Menschen die online an Gottesdienste und anderen Veranstaltungen teilnehmen. Mehr Informationen: www.weltgebetstag.de

Der heutige Sonntag (28.2.) hat den Namen Reminiscere miserationum tuarum („Denk an dein Erbarmen, Herr“), nach Psalm 25. Die Sonntage bis Palmarum habe ihre Namen jeweils nach den alten Eingangspsalmen, die im Wechsel gesungen, deshalb heißen sie Antiphon. Im Gottesdienst geht es eine Geschichte aus dem Johannesevangelium, die die Ereignisse des letzten Mahls Jesu mit seinen Jüngern erzählt. Lesen Sie unter der Rubrik Gedankensplitter. Bleiben Sie neugierig auf sich selbst, die andern und Gott. 

 

 

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