Gedankensplitter

Monatslosung August 2022  1. Chronik 16,33

Die Bäume des Waldes werden jubeln vor Gott, wenn er kommt, zu richten die Erde.

אָז יְרַנְּנוּ עֲצֵי הַיָּעַר מִלִּפְנֵי יְהוָה כִּי בָא לִשְׁפּוֹט אֶת הָאָר

Regozijem-se as árvores do bosque na presença do SENHOR, porque vem a julgar a terra

Die Worte stehen im Loblied anlässlich der Überführung der Bundeslade (aron ha edut) durch König David nach Jerusalem. Ein bekanntes Lied, denn es wird mehrfach überliefert, in den Psalmen 105 und 96. Die Bundeslade enthält die Steintafeln mit den Zehn Geboten. Nach dem Auszug aus Ägypten, während der Wüstenwanderung und bei der Landnahme ist sie sichtbares Zeichen der Gegenwart Gottes. Symbol für seinen Bund mit Israel, deshalb „Bundeslade“ genannt. In Synagogen steht heute der Thoraschrein (aron ha qodes), in dem die Thorarollen aufbewahrt werden. David hat seine Macht als König in ganz Israel ausgebaut, die Philister militärisch besiegt, nun geht er daran seine Hauptstadt Jerusalem aufzubauen. Zu einer Hauptstadt gehört ein Ort, an dem Gott verehrt wird. So wird die Bundeslade von Kirjat-Jearim feierlich nach Jerusalem überführt und im Stiftszelt aufgestellt. David plant den Bau eines Tempels, aber der Propheten Nathan lässt ihn wissen: Nicht du sollst mir ein Haus bauen zur Wohnung. Denn ich habe in keinem Haus gewohnt seit ich Israel herausführte aus Ägypten. Salomon wird den Tempel in Jerusalem erbauen. Die Bundeslade bleibt im Allerheiligsten bis zur Zerstörung des Tempels durch Nebukadnezar. Das Loblied erzählt von Gottes Taten, die er für Israel getan hat: Gedenkt der Wunder, die er getan hat. (16,12) Das Andenken des Bundes, den er mit Israel geschlossen hat, wird besungen, die Götter der Völker seien Götzen, Gott aber habe den Himmel gemacht und den Erdkreis gegründet. Und er wird kommen, die Erde zu richten. Danket Gott, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich, heißt es am Ende. Wenn Gott kommt, freut sich auch die Natur. Eine Vorstellung, die sich auch im Neuen Testament findet. Paulus schreibt, die ganze Schöpfung sehne sich nach Erlösung (Röm 8). Ein scheinbar vormoderner Gedanke. Doch wir wissen heute, dass nicht nur Tiere, sondern auch Bäume miteinander kommunizieren, über ihre Wurzeln, mit Hilfe von Pilzen und über Duftstoffe. Sie warnen sich vor Schädlingen, tauschen sich über Nährstoffe im Boden aus, und versorgen ihre ‚Kinder‘ mit Zuckerlösungen. ‚wood-wide-web‘ wird das genannt. Sind Pflanzen und Tiere beseelt? Naiv, denkt mancher. Aber Vorsicht. Im 16. Jahrhundert lässt sich Kaiser Karl V. durch seine Theologen bestätigen, dass Indios keine Seele hätten. Seelenlose Geschöpfe darf man versklaven und ausbeuten. Wir wissen, die Arten unterscheiden sich nicht grundlegend voneinander, auch nicht die Menschen. Lebewesen wachsen, sind reizbar, wollen überleben, haben Stoffwechsel und den Trieb, das eigene Erbgut an die nächs­te Generation weiterzugeben. Wer sich die Natur als seelenlose Quelle von Ressourcen vorstellt, darf eine beseelte Schöpfung nicht denken. Jesus gab seinen Jüngern die Vögel und Blumen als Vorbild für Vertrauen in Gott. Deshalb werden die Bäume Jubeln, wenn Gott kommt. Und wir mit Ihnen! Mit dem Lied EG 290.

Stephan Lorenz, Urb. Sesmarias, Lote 84, 8400-565 Carvoeiro; 960 244 439

 

 

 Deutschsprachige Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde im Algarve (DEKA)

8. Sonntag nach Trinitatis 7. August 2022

Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit. Epheser 5

 

Glockengeläut 

  -  Musik (Wo Gott der Herr nicht bei uns hält) 

Salutatio:
P: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, P+G: der Himmel und Erde gemacht hat. Amen

Confiteor:
Im Psalm 40 heißt es: „Dein Wohlgefallen zu tun, mein Gott, ist meine Lust; und dein Gesetz ist im Innern meines Herzens“. Wir hören und fragen: Tun wir, was Gott wohlgefällt, ist sein Gesetz in unseren Herzen? Das beantworte hier jeder für sich selbst! Aber sieht ganz so aus, als ob wir eher nicht tun, was Gott wohlgefällt, sondern jeder sucht sein Wohlgefallen. Oft aus Kosten des anderen. Und ernten mit Schrecken die Früchte unseres Tuns. Wir Christen kommen hier zusammen, um herauszufinden, was Gott wohlgefällt und wollen uns seinen Willen zu Herzen nehmen. Wir übernehmen Verantwortung, denn wir wissen, Menschen machen bei dem Versuch ihr Leben nach ihrem Wohlgefallen zu gestalten, ihr eigenes und das Leben vieler anderer Menschen oft noch mehr zur Hölle als es ohnehin schon ist. So bitten wir am Anfang: Gott, erbarme dich unser, vergib uns unsere Kurzsichtigkeit, führe uns zum ewigen Leben. Lass uns diesen Gottesdienst mit einem unbeschwerten Herzen und fröhlichen Lippen feiern durch Christum, unseren Bruder. Und wir erhalten gleich die Antwort: Gott erbarmt sich, er vergibt uns durch Jesus Christus. Alle, die auf Gottes Vergebung vertrauen, sind Gottes Kinder. Sein Heiliger Geist wird mit ihnen sein. Wer Gott vertraut, wird selig werden. Das verleihe Gott uns allen. Amen.

Lied EG 295 Wohl denen, die da wandeln 

Psalm 84
Gott hier denken wir an deine Güte. Wie dein Name, ist auch dein Ruhm bis ans Ende der Zeit.
     Groß bist DU, Gott und wirklich zu loben in an diesem Ort.
Schön ist es hier, alle freuen sich daran.
     Wie wir es gehört haben, so sehen wir es hier: Du erhältst uns ewig.
Wirklich, so bist DU Gott, unser Gott für immer. DU bist es, der uns leitet.
     Gott hier denken wir an deine Güte. Wie dein Name, ist auch dein Ruhm bis ans Ende der Welt.
Gloria
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
P: Kyrie eleison G: Herr erbarme dich
P: Christe eleison G: Christe erbarme dich
P: Kyrie eleison G: Herr erbarm dich über uns
P. Ehre sei Gott in der Höhe – G: Und auf Erden Fried, den Menschen ein Wohlgefallen

Gloria in excelsis
Allein Gott in der Höh sei Ehr und Dank für seine Gnade, darum das nun und nimmermehr uns rühren kann kein Schade. Ein Wohlgfalln Gott an uns hat, nun ist groß Fried ohn Unterlass, all Fehd hat nun ein Ende.
P: Der Herr sei mit euch - G: Und mit deinem Geist.

Kollektengebet
Gott, Du willst uns trösten in aller Angst, höre unser Gebet und sei uns gnädig. Du schenkst uns eine Menge zeitlicher und ewiger Güter und Kräfte, wir bitten dich: Hilf uns, dass wir deine Gaben dankbar annehmen und sie nicht missbrauchen, sondern als deine Heiligen, Hausgenossen und Stellvertreter tun, was deinem Willen entspricht – wir bitten das durch Jesus Christus, unseren Bruder, der mit dir und dem Heiligen Geist bei uns ist, heute, morgen und alle Tage. Amen

Lied EG 497 Ich weiß mein Gott, dass all mein Tun 

Die Lesung des heutigen 8. Sonntages nach Trinitatis steht im Brief an die Gemeinde in Ephesus (5,8-14):

Führt euer Leben als Kinder des Lichts – die Frucht des Lichts erweist sich nämlich in lauter Gütigkeit, Gerechtigkeit und Wahrheit –, und prüfet dabei, was dem Herrn wohlgefällig ist. Habt auch nichts zu tun mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, legt vielmehr missbilligend Zeugnis gegen sie ab; denn was im Verborgenen von ihnen getrieben wird, davon auch nur zu reden ist schandbar. Das alles wird aber, wenn es aufgedeckt wird, vom Licht getroffen und offenbar gemacht; denn alles, was offenbar gemacht wird, ist Licht. Daher heißt es auch: „Wache auf, du Schlafmütze, stehe auf von den Toten! Dann wird Christus dir aufleuchten.“

Hallelujavers: Halleluja. Hallulja. Halleluja. Nicht uns Gott, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre, um deiner Gnade und Treue willen (Psalm 115,1) Halleluja. Halleluja. Halluja

Lied EG 318 O gläubig Herz, gebenedei 

Die Lesung des Evangeliums steht im Matthäusevangelium im 5. Kapitel (11-16)

P+G: Ehre sei dir Herre
Selig seid ihr, wenn man euch um meinetwillen schmäht und verfolgt und euch lügnerisch alles Böse nachredet! Freuet euch darüber und jubelt, denn euer Lohn ist groß im Himmel! Ebenso hat man ja auch die Propheten vor euch verfolgt.« »Ihr seid das Salz der Erde! Wenn aber das Salz fade geworden ist, womit soll es wieder gesalzen werden? Es taugt zu nichts mehr, als aus dem Hause geworfen und von den Leuten zertreten zu werden. –Ihr seid das Licht der Welt! Eine Stadt, die oben auf einem Berge liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stellt es unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter: dann leuchtet es allen, die im Hause sind. Ebenso soll auch euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der im Himmel ist, preisen.
P+G: Lob sei dir, o Christus

Glaubensbekenntnis
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

Lied EG 322 Nun danket all und bringet Ehr 

Predigt Markus 12, 41-44

Die Gnade unseres Bruders Jesu Christi, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen
(Musik: Ach, Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.) 

Im Gottesdienst vor 14 Tagen stand die Erinnerung an unsere Taufe im Mittelpunkt. Am letzten Sonntag das Abendmahl. Taufe und Abendmahl markieren eine Wende im Leben eines Menschen: Eine Veränderung der Werte, Maßstäbe und des Verhaltens. Davon waren die ersten Christen überzeugt. Der heutige Sonntag führt diese Gedanken fort.

Führt euer Leben als Kinder des Lichts, so haben wir es in der Lesung aus dem Epheserbrief gehört. Er nimmt Jesu Aufforderung aus dem Matthäusevangelium auf: Ihr seid das Licht der Welt! … So soll auch euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der im Himmel ist, preisen.

Darum geht es heute an diesem Sonntag. Wie sollen Christen leben? Hohe Ansprüche stehen im Raum. Kaum einer von uns würde sich als ‚Kind des Lichts‘ bezeichnen. Ich jedenfalls nicht. Vielleicht als Funzel.

Woher kommt uns die Kraft, Licht in der Welt zu sein? Der Predigttext des heutigen Sonntages steht im Markusevangelium:
Jesus sitzt im Tempel gegenüber dem Opferkasten und schaut zu, wie die Leute Geld hineinwerfen. Etliche reiche Leute werfen viel hinein. Kommt eine arme Witwe daher und wirft zwei Kupfermünzen im Wert von 2 Cent hinein. Jesus ruft seine Jünger, und sagt: ‚Amen ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten geworfen als alle anderen. Denn alle anderen gegeben, was sie übrighaben, sie aber hat alles gegeben, was sie in aller Armut noch besitzt. Sie gibt ihr ganzes Leben.“

Sie gibt ihr ganzes Leben. Darauf läuft die Geschichte hinaus. Nach dieser kleinen Szene erzählt Markus die Passion Jesu. Er gibt sein Leben für uns, davon sind die Christianoi überzeugt. Nicht was man abgibt, sondern was man hingibt, scheint entscheidend. Das viele Abgeben der Reichen wird nicht kritisiert, sie sind ja nicht geizig, sondern legen ordentlich was in das Tempeldepot. Auch nicht, dass sich antike Tempel von Opfergaben und Geldeinlagen finanzierten, also wie Banken handelten, irgendwie müssen ja die Gebäude und der Betrieb finanziert werden.
Die Witwe legt ihre Armut in den Gotteskasten, ganz offen. Mutig ist sie, so steckt es schon im Wort Armut selbst. Das griechische Wort heißt ‚eremos‘, auch darin steckt unser Wort Armut, hat gleichzeitig die Bedeutung von einsam. Arm und einsam ist sie. Sie gibt sich zu erkennen. Sie gibt sich hin und markiert den Unterschied zwischen Haben und Sein, wie ihn Erich Fromm in seinem gleichnamigen Buch beschrieben hat. Sich hingeben als Lebenshaltung? Wieder so ein hoher Anspruch, scheint es. Wollen wir das?
Wollen wir uns völlig an andere hingeben, uns ausliefern? Wir wollen Sicherheiten, einen warmen Hintern im Wintern. Gerade jetzt in der Krise nach Corona, im Krieg mit Russland und der drohenden Energiekrise, zeigt sich, wie wenig wir bereit sind, auf unseren Überfluss zu verzichten. Der Verteilungskampf tobt. Wie sollen wir Christen leben? Woher kommt uns die Kraft, Licht in dieser dunkler werdenden Welt zu sein?

(Musik: Bestelle dein Haus; denn du wirst sterben und nicht lebendig bleiben.) 

Die Witwe tut es. Sie bestellt ihr Haus, indem sie ihre ganze Armut zeigt. Wir wissen wir schwer das ist, seine Bedürftigkeit zu zeigen, seine Ängste, was im Leben nicht läuft, unsere Widersprüchlichkeit, ja unsere Fehler und Macken. Lieber prahlen wir, wie es eine kleine Anekdote erzählt. Drei Mütter beim Kaffee. Die erste erzählt von ihrem Sohn, Manager bei einer Bank, Haus Portugal und einen Porsche in der Garage. Die zweite, ihr Sohn Direktor, Segeljacht, Haus in der Toskana und einen Mercedes. Die dritte meint, das sei gar nichts. Ihr Sohn gehe zu irgendeinem Seelenklempner, drei Mal die Woche, und er würde die ganze Zeit nur über sie reden. Unser Prahlen offenbart unsere narzisstischen Ängste und Bedürftigkeit, die wir im gierigen Anhäufen von Besitz, übermäßigem Konsum und permanenter Leistungssteigerung zu kompensieren versuchen. Leben als Haben.

Jesus stellt die arme Witwe als reichen Menschen hin, weil sie sich zeigt in ihrem armseligen Leben. Sich zeigen, leben im Sein. Bach weist in seiner Kantate ‚Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit‘, von der wir schon Ausschnitte gehört haben, darauf hin: Der Mensch ist arm, weil er sterben muss und doch gleichzeitig reich, wenn er von der Hingabe Jesu leben kann. In der Mitte der Kantate wendet sich das Blatt. Dem Sterben steht das unvergängliche Leben gegenüber.

(Musik: In deine Hände befehl ich meinen Geist; du hast mich erlöset, Herr, du getreuer Gott.) 

Was die Alte auszeichnet, könnte doch auch uns zur Kraft werden. Gott vertrauen, seine Hingabe für uns gibt uns Kraft als Christen zu leben, Licht in einer Welt zu sein, die oft nur um sich selbst kreist. Und dabei immer dunkler wird. In der Bachkantate folgt der Gesang des Simeon: Mit Fried und Freud ich fahr dahin, In Gottes Willen, Getrost ist mir mein Herz und Sinn, Sanft und stille. Wie Gott mir verheißen hat: Der Tod ist mein Schlaf geworden.

Der Tod ein Schlaf mehr nicht. Übergang vom Haben zum neuen Sein. Schon in der Taufe vollzogen und im Abendmahl aufgehoben. Unsere Sterblichkeit führt uns zum Wachwerden fürs Leben. Zur Hingabe an andere, wie wir es an der Witwe und in Jesus dem Messias sehen können. Armselig sind wir und doch reich. Da stimmt der Chor am Ende ein und singt:

Glorie, Lob, Ehr und Herrlichkeit Sei dir, Gott Vater und Sohn bereit,
Dem heilgen Geist mit Namen! Die göttlich Kraft Mach uns sieghaft
Durch Jesum Christum, Amen

(Musik: Glorie, Lob und Herrlichkeit) 

Gottes Heiliger Geist befestige diese Worte in euren Herzen, damit ihr das nicht nur gehört, sondern auch im Alltag erfahrt, auf dass euer Glaube zunehme und ihr selig werdet, durch Jesum Christum unseren Herrn. Amen

Lied EG 262 Sonne der Gerechtigkeit 

Abkündigungen
1. In der Sommerpause finden die Gottesdienste alle 14 Tage statt. Den nächsten Gottesdienst in der Kapelle feiern wir daher am 21. August, das ist der 10. Sonntag nach Trinitatis. Beginn, wie immer, um 11 Uhr.
2. Die aktuellen Termine finden Sie immer auf unsere Webseite www.deka-algarve.com
3. Der Chor trifft sich zur ersten Probe nach der Sommerpause am Donnerstag 1. September
4. Der Gesprächskreises trifft sich wieder am Donnerstag, dem 8. September.
5. Wir sammeln für die ‚foodbank‘ unserer katholischen Schwestergemeinde. Wer Grundnahrungsmittel hat, bringe sie hierher und deponiere sie in der Box.
6. Hinweis auf die Gemeindetagung in Carvoeiro vom 23. – 25. September. Bitte anmelden.
7. Die Kollekte des letzten Gottesdienstes betrug 126,42 €. Gott segne Geber und Gaben. Wer möchte kann uns Spenden auf unser Konto überweisen: IBAN : PT50 0045 7063 4029 9611 0208 7 BIC CCCMPTOL
Und der Friede Gottes, der höher ist, als unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen

Lied EG 331 Großer Gott wir loben dich 

Fürbittengebet
P: Deine Treue, Gott, preisen wir. Schau auf unsere Bedürftigkeit.
Wir bitten dich und rufen: Kyrie eleison

A: Lass uns die Kranken, die Verängstigten und Hilflosen sehen.
Lass uns bei denen sein, die sich fürchten – vor dem morgigen Tag, der kommenden Zeit, der Zukunft. Lass uns die Einsamen nicht vergessen, die am Ende ihrer Kräfte sind, vor Müdigkeit, aus.
Du bist treu Gott, hilf uns treu zu sein. Wir rufen: Kyrie eleison

B: Stärke die, die sich hingeben, selbstlos sind, Brückenbauen und Frieden stiften. Gib uns den Mut, nicht wegzuschauen, vielmehr auf andere achten, Hilflosen helfen, miteinander teilen. Verleih uns tatkräftige Hände, damit wir andere schützen, in Katastrophen, im Krieg, in Krankenhäusern, vor Gewalt. Wir rufen: Kyrie eleison

P: Deine Treue, Gott, preisen wir. Segne die Reisenden, die zu Neuem aufbrechen, die dich suchen. Segne unsere Kinder und alle, die zu uns gehören. Dir vertrauen wir uns an heute, morgen und alle Tage
durch Jesus, deinen Sohn und unseren Bruder. Amen. Laudate omnes gentes

Vater unser
Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen

Demission/Entlassung
P: Gehet hin im Frieden des Herrn – G: Gott sei ewiglich Dank - Lied EG 421 Verleih uns Frieden gnädiglich 

Segen
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und schenke dir seinen Frieden. Amen

Musik zum Ausgang (Bach: Wer Gott bekennt) 

 

DEKA – Deutschsprachige evangelisch-lutherische Kirchengemeinde im Algarve. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Web: www.deka-algarve.com
Vorsitzende: Annemarie Webster: Tel. 282 356 231.
Pastor i.R. Stephan Lorenz: Tel: : 282 341 214; Mobil: 960 244 439; +49 171 68 20 295; 8400-565 Carvoeiro Uz Sesmarias 84. Wenn Sie mich sprechen wollen, rufen oder mailen Sie mich einfach an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Unsere Gemeindearbeit finanziert sich ausschließlich über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Wir freuen uns über jede Spende auf unser Konto IBAN : PT50 0045 7063 4029 9611 0208 7 BIC : CCCMPTPL - 

 

 

 

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