Deutschsprachige Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde im Algarve. (DEKA)

Unsere Gottesdienste finden in der Capela de Nossa Senhora da Encarnação in Carvoeiro statt. 

 

       Kapelle Innen

Geschichte Ausgestaltung Kapelle 

 Gott segne Sie und behüte Sie. 

Porta patet, cor magis 

(Die Tür ist offen, unser Herz noch mehr) 

 

Monatslosung Juni 2024  2.Mose 14,13

Keine Angst. Bleibt ruhig und seht die Hilfe des Ewigen, die er euch heute zeigen wird.

וַיֹּאמֶר מֹשֶׁה אֶל הָעָם אַל תִּירָאוּ הִתְיַצְבוּ וּרְאוּ אֶת יְשׁוּעַת יְהוָה אֲשֶׁר יַעֲשֶׂה לָכֶם

Não temais; estai quietos e vede o livramento do SENHOR, que hoje vos fará;

(mehr Gedanken dazu finden Sie hier Monatslosung Juni)

 

Johannes der Täufer 24. Juni

Am 24. Juni, feiern wir „In Nativitate S. Joannis Baptistae“, das Johannisfest. Die Mitte des Jahres. Der längste Tag. Geburt Johannes des Täufers. Sein wirkliches Geburtsdatum ist genauso wenig bekannt, wie das Datum von Jesu Geburt. Beide sind auf die Sonnenwenden im Winter und im Sommer festgelegt. Seit dem Übergang von der nomadischen zur agrarischen Gesellschaft sind solche Daten von Menschen gefeiert worden. Die vielen Bauernregeln erinnern uns noch an die Abhängigkeit unserer Vorfahren vom Wetter: Wenn kalt und nass Johannis war, verdirbt er meist das ganze Jahr.  / Wenn die Johanniswürmer glänzen, darfst du bereiten die Sensen. /An Johanni trocken und warm, das macht keinen Bauern arm. In Portugal gibt es die Regel: a chuva de são joão, bebe o vinho e come o pão – Regen an Sankt Johannis, trinke den Wein und iss das Brot / sardinhas no Sao Joao, pinga no pao – Sardinen an Johannis tropfen ins Brot (sind richtig saftig)  Es gibt unzählige Bräuche an diesen Tagen. Die Sonnenwendfeuer sind bekannt. Der Johanniskuchen. Die Johanniskränze, die aus siebenerlei oder neunerlei Kräutern und Pflanzen, z.B. Bärlapp, Beifuß, Eichenlaub, Farnkraut, Johanniskraut, Klatschmohn, Kornblumen, Lilien, Rittersporn und Rosen. Die Kränze wurden über Tür und Fenster gehängt, um vor Geistern und Dämonen zu schützen, die in der Johannisnacht spukten. In Mitteldeutschland warf man den Kranz über das Haus, damit der Segen wirkte. Gekreuzte Besen vor Türen und Toren wehrten Spukgestalten ab; ein Johanniskranz unter dem Kopfkissen brachte Glück in der Liebe, gleichfalls ein Blütenteppich unter dem Esstisch, das so genannte „Johannisstreu“.   Im Neuen Testament ist Johannes der Vorläufer und Vorbereiter Jesu. Er hat Jesus am Jordan getauft.  Johannes werden die Worte in den Mund gelegt: „Es kommt (aber) einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren“ (Lukas 3,16). „Er (Jesus Christus) muss wachsen, ich aber muss abnehmen“ (Johannes 3,30). 

Den Gottesdienst zum 4. Sonntag nach Trinitais finden Sie unter der Rubrik 'Gedankensplitter'. 

                                                                                 

 

 

 

 

Wegweiser zur Kapelle

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