DEKA Algarve 

Deutschsprachige Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde im Algarve.

Unsere Gottesdienste finden in der Capela de Nossa Senhora da Encarnação in Carvoeiro statt.

 Es wird gebeten im Gottesdienst eine Maske zu tragen.  Das Abendmahl feiern wir wegen der Pandemielage zur Zeit nicht.  

       Kapelle Innen

 

 Gott segne Sie und behüte Sie. 

Porta patet, cor magis 

(Die Tür ist offen, unser Herz noch mehr) 

 

 Die Monatslosung für den November 2021 steht im2. Brief an die Thessalonischer (3,5)

Aber der Herr lenke eure Herzen zu der Liebe Gottes und zum Verharren bei Christus.

Ὁ δὲ κύριος κατευθύναι ὑμῶν τὰς καρδίας εἰς τὴν ἀγάπην τοῦ θεοῦ καὶ εἰς τὴν ὑπομονὴν τοῦ Χριστοῦ

Ora, o Senhor encaminhe o vosso coração na caridade de Deus e na paciência de Cristo.

(mehr Gedanken dazu finden Sie hier Monatslosung)

 

1. Advent, 28. November 2021 - Apostel Andreas

 

Am 30. November feiern Christen den Tag des Apostels Andreas. Für unsere orthodoxen Schwestern und Brüder ist Andreas so wichtig wie Petrus für die römisch-katholische Kirche. Wird er doch als der erste Patriarch Konstantinopels gezählt. Petrus soll der erste Papst Roms gewesen sein. Der Papst sitzt auf dem Stuhl Petri. Der Patriarch von Konstantinopel tut es auf dem Stuhl des Andreas. Nach Johannes ist Andreas - womöglich schon ein Anhänger Johannes des Täufers - ein Jünger der ersten Stunde. Er bringt seinen Bruder Petrus zu Jesus. „Einer aus den zweien, die von Johannes hörten und Jesus nachfolgten, war Andreas, der Bruder des Simon Petrus. Der findet am ersten seinen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden. (Johannes 1,40f)“. So hat er in der Orthodoxie auch den Beinamen Πρωτόκλητος (der Erstberufene). Wer hier Konkurrenz vermutet, liegt völlig richtig. Später wird er weniger in den Evangelien erwähnt. Der Tradition nach hat er in Kleinasien, und nördlich des Bosporus, also bis zur Nordgrenze des damaligen römischen Reiches missioniert. Deshalb ist er heute der Nationalheilige der rumänisch-orthodoxen Kirche. In Russland, ja sogar in Schottland hat er zum Nationalheiligen gebracht. Die schottische Flagge zeigt das Andreaskreuz. Der Legende nach starb er während der neronischen Verfolgung nach dem Brand Roms im Jahr 64 unter dem Statthalter Agaeus in Achaia (dem heutige Südteil Griechenlands) am Kreuz. Angeblich hatte er die Frau des Statthalters zum Christentum bekehrt und ihr geraten, fortan keusch und enthaltsam zu leben. Das dürfte ihrem Mann, dem Statthalter, wahrscheinlich gar nicht gefallen haben. 357 wurde sein Leichnam nach Konstantinopel überführt. Dort ruhte er bis ins 13. Jahrhundert in der Apostelkirche. 1205 wurden die Reliquien von den Venezianern geraubt und nach Salereno im Dom Sant‘ Andrea gebracht. Die Kopfreliquie wurde später in den Petersdom überführt. Diese Kopfreliquie wurde 1964 an den orthodoxen Patriarchen von Patras zurückgegeben. Natürlich gibt es auch Bauernregeln. „Andreas, hell und klar, verspricht ein gutes Jahr“ oder „Andreas’ Schnee tut den Saaten weh“ und „Wenn es an Andreas schneit, der Schnee hundert Tage liegen bleibt“. Danach sieht es aber in diesem Jahr eher nicht aus.

Im Gottesdienst zum 1. Advent wird eine Vision des Propheten Sacharja gelesen. „Tochter Zions, Freue dich. Lesen sie mehr unter der Rubrik ‚Gedankensplitter‘.                                                                                                                       

 

 

 

 

Wegweiser zur Kapelle

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